Über uns

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Spa ist eine Stadt in Belgien, wo sich schon in früheren Zeiten ein Heilbad befindet hat, aber das Wort kommt aus dem Lateinischen und ist eigentlich die Abkürzung für „sanus per aquam“ (Gesundheit durch Wasser), was in Ungarn, dem Land der Thermal- und Heilwasser, eine besondere Bedeutung hat.

Wozu dienen aber eigentlich diese Wasser?


Bezüglich Thermal- und Heilwasser steht Ungarn an erster Stelle in Europa. Zurzeit gibt es ca. 500 Thermalquellen, das bedeutet, dass es sich auf 70% des Landesgebietes natürliches Warmwasser von über 30 °C befindet. Die natürlichen Wasseraufbrüche und Quellen entstanden am Rande der Großen Ungarischen Tiefebene, an Grabenbrüchen von Mittelgebirgen, sowie nach künstlichen Erschließungen (Bohren), vor allem nach Erdöl- und Erdgasforschungen auf der Großen Ungarischen Tiefebene und in Transdanubien.

Aus den Brunnen entspringt 440 m3 Wasser pro Minute. Der Wasservorrat der vorhandenen Brunnen wird auf 4.000 km3 geschätzt. Davon sind ca. 10% gewinnbar. Das heißt, dass es für ca. 200 Jahren ausreichen könnte.

Ungarn ist durch seine außerordentlichen balneologischen Gegebenheiten besonders reich an Mineralwasser und Thermalwasser mit Heilwirkung. Hier sind nach Island, Japan, den USA, Frankreich, Italien, China und Neuseeland die größten Heilwasservorräte der Welt zu finden.

Es wird nur seltener erwähnt, dass die hier befindlichen Thermalwasser hinsichtlich ihrer Heil- und balneologischen Wirkungen einzigartig auf der Welt sind. Nirgendwo befinden sich solche zur Behandlung und Vorbeugung so vieler unterschiedlicher Krankheiten geeigneten Heil- und Thermalwasser von ausgezeichneter Qualität wie in unserem Heimatland.


Was wissen wir vom Thermalwasser in Visegrád?

Im 19. Jahrhundert hat Tivadar Bakody am Fuße des Burgbergs seine „Wasserheil-Anstalt“ gegründet. Das Thermalbad befindet sich nach wie vor auf der waldbedeckten Seite des Mühlbergs, in dem Lepence-Tal.

Der 1973 errichtete 1302 m tiefe Brunnen gibt 39,5 °C warmes Wasser. Das Wasser von mittelmäßiger Wasserhärte enthält wenig Alkalien und eine sehr große Menge von freien Kohlensäuren. Das Wasser mit Calcium-Magnesium-Hidrogenkarbonat empfiehlt sich für die Behandlung von Muskel- und Nervenbeschwerden, sowie Gallen-, Nieren- und Adererkrankungen.